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Aktuelle Nachrichten

18.12.2011 18:22 von Dirk Hübscher

BAULINO Verlag bringt Schimmelpilz Informationsmagazin heraus

Auf über 16 Seiten gibt es interessante Informationen über Schimmelpilze in Innenräumen. Hierbei werden auch weniger bekannte Fakten, Neuigkeiten und kontrovers diskutierte Themen vorgestellt.

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30.06.2011 08:45 von Dirk Hübscher

Hilfe beim Schimmelpilz... aber bitte nur vom Profi!

Bei Flächen ab einem halben Quadratmeter empfiehlt das Umweltbundesamt, einen Baubiologen oder Gutachter zu Rate zu ziehen, der die Innenraumbelastung misst und bewertet...

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Probenentname

Probenentnahme

Die Probenentnahme dient zum einen, der Beweissicherung und ermöglicht in Zusammenarbeit mit den Laboren eine genaue Bestimmung der Spezies und damit des Allergenen Potentials des Schimmelpilzes. Zum anderen lässt sich insbesondere bei der Luftmessung die quantitative Bewertung der Belastung vornehmen.

 



Die Begutachtung der inneren Räumlichkeiten beginnt in der Regel mit der Besichtigung der sichtbar mit Schimmelpilz befallenen Stellen. Hier wird je nach Erfordernis eine Materialprobe von uns zur weiteren Beurteilung im Labor entnommen. Wir bevorzugen nicht die im Internet oft zu lesende „Abklatschprobe“ weil sie aus unserer Sicht einige Nachteile hat sondern nehmen in der Regel direkt betroffenes Substrat wie die Tapete, Putz oder Holzteile. Proben dieser Art lassen neben der Bestimmung der Spezies auch Aussagen hinsichtlich der Tiefe des Befalls (z.B. bei Putz) zu was für die spätere Sanierungsempfehlung hilfreich ist.

Für einfache Materialproben eigenen sich aber auch so genannte Klebefilmproben. In jedem Fall ist immer vom konkreten Schadensbild abhängig ob und welches Probeverfahren eingesetzt wird und vor allem an welchen Stellen auch der nicht sichtbaren Kontamination ggfls. Probenentnahmen sinnvoll sind. Hier gehört zu richtigen Beurteilung auch ein gerütteltes Maß an Erfahrung dazu.

Da manche Materialproben auch zerstörenden Charakter haben wird von uns immer ein ausgewogenes Verhältnis von Schadensgröße und Probenentnahme angestrebt. Dabei sollte allerdings auch berücksichtigt werden, dass bereits sichtbar vom Schimmelpilz durchdrungenes Material im Zuge der anschließenden Sanierung sowieso entfernt werden muss!

 



Eine Sonderstellung in diesem Zusammenhang nimmt die so genannte Luftkeimprobe ein. Wenn sie notwendig ist, so wird im Vorfeld eines Ortstermins von uns darauf explizit hingewiesen und entsprechende Vorgaben zur Vorbereitung der Untersuchung unterbreitet. Luftproben finden also nicht mal eben so nebenbei mitten in einem Ortstermin statt sondern werden in der vorher definiert verschlossenen Räumlichkeit entweder zu allererst durchgeführt, oder besser an einem davon separaten Termin vorgenommen. Der Messaufwand zur Erzielung von gerichtsbelastbaren Messergebnissen (und nur solche sind verwertbar) ist nicht ganz unerheblich und wird von uns mit hochwertigen Holbach Luftkeimsammelern, dem aktuellen Industriestandard und einer der wenigen auch für die gerichtliche Beweissicherung annerkannten Systemen durchgeführt. Dabei ist die richtige Auswahl der Impaktor-Nährböden sowie die vergleichende Messung der Außenluftsituation für uns jedenfalls immer selbstverständlich mit dabei.  

Sind die Probenentnahmen soweit abgeschlossen, erfolgt die weitere Besichtigung des Gebäudes sowie die Befragung der Beteiligten insbesondere der Bewohner.

 


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