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18.12.2011 18:22 von Dirk Hübscher
30.06.2011 08:45 von Dirk Hübscher
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05.05.2010 20:36 von Dirk Hübscher
Schimmelpilz bemerken die meisten, die schon einmal damit zu tun hatten in der Regel wenn es kalt wird in der Winterzeit! Das liegt insbesondere bei vorhandenen Baumängeln meist daran, dass die schlecht gedämmten Außenwände die Kälte mehr oder weniger ungebremst von außen nach innen leiten. An den dann kalten Innenwänden kann die vorhandene Luftfeuchtigkeit kondensieren. Die wichtigste Voraussetzung für den Schimmelpilz!
Soweit so gut – warum dann aber Sommer und Schimmelgefahr?
Gerade in den warmen Monaten hat die Außenluft einen hohen Anteil an Feuchtigkeit gespeichert. Da passt viel mehr Wasser pro Kubikmeter Luft hinein als in der kalten Jahreszeit. Das Problem beginnt nun mit dem wohlgemeinten Lüften! Was im Erd- und Obergeschoss noch gut geht wird im kalten Keller zur Falle! Die warme und feuchtigkeitsgetränkte Außenluft dringt in den kalten Keller ein und kühlt dort ab. Besonders an den kalten Außenwänden des Kellers wird sich jetzt das Wasser niederschlagen. Die ideale Voraussetzung für den Schimmelpilz ist entstanden. Teilweise wird erst Monate später der sichtbare Befall entdeckt und keinerlei Zusammenhang mit dem Effekt des Sommerkondensats mehr gesehen.
Meine Empfehlung als TÜV zertifizierter Gutachter lautet daher: In den warmen Sommermonaten immer nur an etwas kälteren Tagen morgens so früh und abends so spät wie möglich Lüften. Denn je geringer die Außentemperatur der Luft ist, umso weniger Wasser transportiert man durch sie in das Gebäude!
Weitere ausführliche Informationen über das Schimmelproblem enthält der Ratgeber "Feuchtigkeit und Schimmelpilz" der Verbraucherzentralen. Die Broschüre gibt Verhaltenstipps zum richtigen Lüften und Heizen und erläutert, wie man mit einfachen Mitteln Haus und Wohnung schimmelfrei machen kann. Der Ratgeber umfasst 104 Seiten, kostet etwa 5,80 Euro und kann im Internet (vzbv.ratgeber.de) bestellt werden.
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